Die Streamcheck GmbH hat einen digitalen urologischen Selbsttest entwickelt, mit dem Veränderungen an der Prostata erkannt werden können. Er soll ein niedrigschwelliges Angebot zur Vorsorge sein.
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Im Rahmen der MEDICA luden SPECTARIS und die Messe Düsseldorf am 18. November zu einem CEO-Round Table ein, an dem auch EU-Gesundheitsminister Olivér Várhelyi teilnahm. Er diskutierte mit Vertretern europäischer Medizintechnik-Unternehmen über die laufende Evaluation der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR).
Kaum ein Jahr nach der Gründung geht es für das Hamburger Start-up Colipi schnell voran. Der Automobilzulieferer Continental holt sich das junge Unternehmen auf seinen Tech-Campus, um dort in einer Pilotanlage aus CO2-Abgasen biobasierte Wertstoffe zu entwickeln und zu helfen, den Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck zu reduzieren.
Die Leverkusener Bayer AG erhält eine beschleunigte FDA-Zulassung für Hyrnuo (Sevabertinib) zur Behandlung von zuvor therapierten Patienten mit HER2-mutiertem NSCLC. Der selektive Tyrosin-Kinase-Inhibitor zeigte in der SOHO-01-Phase I/II-Studie eine ORR von 71% und ein handhabbares Sicherheitsprofil. Das Molekül stammt aus der Bayer-Broad-Institute-Allianz.
Derzeit häufen sich die FDA-Zulassungen bei Bayer. Mit der aktuellen, besonders schnellen Zulassung des Wirkstoffes Sevabertinib gegen das Zielmolekül HER2 können sich die Leverkusener in einem heißen Wettrennen diverser Pharmafirmen gut positionieren. Ursprünglich stammt der Antikörper aus einer Forschungskooperation von Bayer mit den US-amerikanischen Forschungsstätten Broad Institute des MIT und der Harvard-Universität, beide im Innovations-Hotspot Ostküste/Cambridge-Boston angesiedelt.
Das Simple Agreement for Future Equity (SAFE) von Y Combinator bietet in den USA eine einfache standardisierte Form der Finanzierung von Start-ups. Lässt sich dieses Modell auch einfach auf Deutschland übertragen?
Der Biotech-Hub Leipzig hat einiges zu bieten. Aus einer politischen Idee ist eine Wissenschaftslandschaft geworden: Wie Sachsen seit der Jahrtausendwende Biotechnologie und Medizinforschung systematisch aufbaut – und Leipzig sich zum Zentrum dieser Entwicklung formt.
Off-Target-Effekte sorgen bei Gen- und Zelltherapien immer wieder für unerwartete Nebenwirkungen. Eine bessere Zielsteuerung könnte die Lösung sein. Auch die Produktion von autologen CAR-T-Zelltherapien ist bislang sehr aufwendig. Wie Zelltherapien trotzdem für viele Patienten zugänglich werden.
Geld, Tempo und Qualität, nicht politische Versprechen sind die internationale Währung für Biotech-Unternehmen, die zählt. Warum wird das in China verstanden, in Deutschland aber nicht? Und welchen Einfluss haben geopolitische Spannungen darauf? Das war Thema der 1. Handelsblatt-Biotech-Konferenz in Berlin, aber auch in Gesprächen auf der BIO-Europe in Wien. Die Sorgenfalten blieben, trotz des schönen Umfelds der kaiserlichen Metropole.
RNhale erhält das Golden Ticket 2025 von Daiichi Sankyo und kann ein Jahr lang kostenfrei im BioM-Inkubator MAxL in Martinsried arbeiten. Das Start-up entwickelt inhalierbare RNA-Therapeutika gegen schwere Lungenerkrankungen und profitiert nun von der angebotenen Laborinfrastruktur sowie dem Expertennetzwerk im Innovations- und Gründerzentrum und von Daiichi Sankyo.

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